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LABRADOR ERZIEHUNG

Was muss ich bei der Labrador Erziehung beachten?

Du möchtest Dir einen Labrador Welpen anschaffen? Du besitzt schon einen Welpen und möchtest wissen, wie du ihn optimal erziehen kannst? Wir möchten Dir hier einige Tipps zur Labrador Erziehung geben, damit Du und Dein Labrador oder auch dein Retriever ein tolles Team werdet. Die wichtigsten Dinge, die du zur Labrador Erziehung brauchst sind Geduld, gute Nerven und Humor. Ein großer Leckerliebeutel ist ebenfalls hilfreich, da Labradore und Retriever ausgesprochen verfressen sind und für Leckerlies fast alles tun.

Die Labrador Erziehung ist nicht sonderlich schwer, da sowohl Labradore als auch Retriever über sehr viel Willen zum Gehorsam verfügen und sehr intelligent sind. Das bedeutet aber nicht, dass sie kein Training brauchen, im Gegenteil. Labradore und Retriever sind ausgesprochene Arbeitstiere. Neben dem Training des Grundgehorsams sollte die Labrador Erziehung deshalb auch viel Bewegung, Schnüffelspiele und natürlich auch Spielkontakte mit Artgenossen und Spaß enthalten.

Vor allem als Welpen sind Labradore und Retriever überaus fröhliche und freundliche Hunde. Das führt oft dazu, dass sie sich Unarten angewöhnen, die leider bei einem erwachsenen Tier alles andere als liebenswert sind. Man sollte sich im Rahmen der Labrador Erziehung also ganz genau überlegen, welche Angewohnheiten man sich bei einem Hund wünscht, und welche man von vorneherein unterbinden sollte.
Natürlich ist es süß, wenn der kleine Welpe begeistert an einem herumhüpft und man ihn sofort ausgiebig dafür herzt oder auf den Schoß nimmt. Die wenigsten Leute finden es aber herzig wenn einige Monate später ein 30 kg Monster auf ihren Schoß springt. Man sollte die Labrador Erziehung also sehr vorausschauend planen.

Der Welpe zieht ein
Ein Labrador oder Retrieverwelpe gehört zu den knuffigsten Dingen die Mutter Natur erschaffen hat. Immer fröhlich, gut gelaunt, freundlich und zu jedem Quatsch bereit. Niemand kann diesem niedlichen Kobold auch nur eine Minute böse sein. Dies ist einer der größten Schwierigkeiten bei der Labrador Erziehung. Man vergisst bei diesem Hundeblick einfach, dass man das Tier eigentlich erziehen wollte.
Deshalb ist es wichtig, dass man sich immer und ständig überlegt, ob man genau dieses Verhalten auch bei einem erwachsenen Hund süß finden würde.
Wir möchten Dir hier einige der häufigsten Unarten vorstellen und wie Du ihnen bei der Labrador Erziehung effektiv entgegenwirkst:

1. Dein Welpe hat dich zum Fressen gern. Im wahrsten Sinne des Wortes. Junge Hunde erkunden alles mit ihrem Maul. Leider befinden sich darin ziemlich spitze Milchzähne, die der Welpe noch nicht so wirklich kontrollieren kann. Auch wenn Du selber das vll noch ganz lustig findest, aber andere Menschen (die Labradore in der Regel genauso toll finden wie dich) oder kleine Kinder finden das gar nicht witzig. Wenn dein Welpe also anfängt auf dir rum zu kauen, solltest du ihm schnell eine Alternative wie ein Plüschspielzeug oder einen Kauartikel anbieten. Auf gar keinen Fall solltest du dann weiter mit ihm rumtoben. Oft werden auch Schnauzgriffe oder Auszeiten in der Labrador Erziehung empfohlen. Die meisten Welpen verstehen nur leider den Zusammenhang überhaupt nicht. Ein kleiner Trost: Meist ist der Spuk nach dem Zahnwechsel vorbei.

2. Dein Welpe liebt es, mit der Leine zu spielen, sie im Maul zu tragen und an ihr herumzuzerren. Dieses herzige Spiel macht dem Welpen und auch dir (zumindest anfangs) riesigen Spaß. Aber auch hier solltest Du ihm besser eine Alternative in Form eines Zerrspielzeugs anstatt der Leine anbieten. Da kann er kurz dran zerren, gewinnen und das dann stolz durch die Gegend tragen. Das Spiel mit der Leine hat zwei gravierende Nachteile:
1. Was bei einem Welpen noch herzig ist, ist bei einem 30 Kilo Hund Schwerstarbeit und kann beim Halter durchaus zu schmerzhaften Muskel- und Sehnenverletzungen führen.

2. Die Leine ist ein Sicherungsinstrument. In kritischen Situationen soll es garantieren, dass dein Tier bei dir bleibt. Durch das Rumzerren und Beißen können jedoch Mikrorisse entstehen. Übt der Hund dann einen starken Zug aus, kann es passieren, dass die Leine plötzlich reißt. In schwierigen Verkehrssituationen, kann das im schlimmsten Fall tödlich enden.

Die versteckten Talente deines Welpen

1. Dein kleiner süßer Welpe ist ein Buddelkönig
Es gibt nichts Süßeres als einen kleinen Labrador, der die Dreckbrocken durch die Gegend buddelt und Dich dann mit dreckverschmierter Nase angrinst. Niemand kann diesem glücklichen Hund böse sein. Und die wenigsten Neuhundebesitzer denken dann daran, ihren Welpen zu erziehen.
Wenn Du nicht möchtest, dass Dein neuer Hausgenosse deinen Garten umgestaltet, solltest Du ihm eine Ecke zuweisen, win der er buddeln darf. Für manche Hunde ist buddeln einfach ein Grundbedürfnis. Geht das im eigenen Garten nicht, solltest zu ihm zumindest beim Spazierengehen die Möglichkeit zum ausgiebigen Buddeln geben.

2. Dein Welpe als Bodenreiniger
Wahrscheinlich gibt es auf der ganzen Welt nichts Verfresseneres als einen Labrador oder Retriever. Lebensmittel, die du selber essen möchtest oder die schädlich für Hunde sind, solltest Du am besten hundesicher verstauen.
Da Dein Hund problemlos vom Raumpflege- in den Straßenreinigungsmodus umschaltet, solltest Du ein Anti-Giftködertraining in die Labrador Erziehung mit einplanen.

Was einem Labrador so richtig Spaß macht
Die Labrador Erziehung sollte natürlich auch jede Menge Spaß beinhalten: Schwimmen, Apportieren und weite Strecken laufen sind Fähigkeiten, die ihnen in die Wiege gelegt wurden. Gerade im Sommer genießen die Tiere erfrischende Bäder anstelle von Training, da sie Wärme oft nicht gut vertragen. Regelmäßiges Schwimmen ist ein gutes Training für die Muskulatur und schont die Gelenke.

Ein Wort zur Stubenreinheit: Dein Welpe ist ein Baby. Auch wenn man immer wieder hört, dass Welpen schon mit 9 Wochen zur Stubenreinheit erziehen kann: Der normale Hund kann seine Blase etwa ab der 16. Woche über mehrere(2-3 h) kontrollieren. Wenn Dein Tier anfangs lieber in die Wohnung macht, anstatt draußen liegt das meist daran, dass er sich bei dir zu Hause sicher fühlt und draußen alles so furchtbar aufregend ist.

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